Der Facebook-Pixel, der auf Webseiten im ganzen Internet versteckt ist, überwacht unauffällig unsere Online-Aktivitäten. Er verfolgt alles, was wir tun, egal ob wir über Politik lesen oder Produkte in den Warenkorb legen.

In diesem Artikel erfährst du, was ein Facebook-Pixel ist?wie du es installierst und wie du es nutzt, um den Ertrag deiner Werbeausgaben zu erhöhen.

Das Facebook-Pixel ist nichts anderes als ein Stück Code, mit dem du die Bewegungen der Nutzer auf deiner Website aus technischer Sicht verfolgen kannst.

Eine der reizvollsten Funktionen von Social Media Advertising ist die Möglichkeit, deine Anzeigen genau zu testen, zu verfolgen, zu optimieren und gezielt einzusetzen. Das Facebook-Pixel ist ein Instrument zur Datenerfassung, mit dem du das Beste aus deinen Facebook- und Instagram-Anzeigen herausholen kannst.

Was ist das Facebook Pixel?

Was ist ein Facebook Pixel

Facebook sammelt wertvolle Daten, die dir dabei helfen können, die Konversionen von Facebook-Werbeanzeigen zu verfolgen, Kampagnen zu verfeinern, Zielgruppen für kommende Werbeanzeigen zu entwickeln und sie an diejenigen weiterzuverkaufen, die deine Website erneut besuchen.

Darüber hinaus kannst du damit Retargeting-Kampagnen entwickeln und Nutzer wieder ansprechen, die eine bestimmte Aktivität ausgeführt oder eine bestimmte Seite auf deiner Website besucht haben.

Zusammenfassend lässt sich der Facebook Pixel wie folgt beschreiben:

  1. Hat eine Präsenz auf deiner Website
  2. Beobachtet, wie die Besucher mit deiner Website umgehen.
  3. Ermöglicht es dir, spezifische Zielgruppen für Remarketing zu erstellen.
  4. Außerdem kannst du damit den Return on Investment (ROI) deiner Facebook- und Instagram-Anzeigen verfolgen.

Wie wird ein Pixel erstellt?

Der Pixel ist wirklich einfach einzurichten. Er wird direkt über Facebook eingerichtet, und es gibt drei Methoden: manuell über das CMS, über den Google Tag Manager oder indem du eine E-Mail mit den Anweisungen an deinen Entwickler schickst.

Der generische Code muss bei allen drei Methoden in den Header aller Seiten der Website eingebunden werden, um vollständig verwaltet zu werden.

iOS 14.5 und das Facebook-Pixel

Einige Funktionen des Facebook-Pixels werden für aktualisierte Apple-Geräte aufgrund von Änderungen am Tracking durch Dritte in iOS 14.5 deaktiviert. Bevor du dich zu sehr aufregst, solltest du bedenken, dass iOS-Geräte nur 14,7 % aller mobilen Facebook-Nutzer ausmachen.

Dennoch werden sich die Anpassungen an die Standards von iOS 14.5 auf die gesamte Werbung auswirken. Wachse dein Unternehmen, indem du das Social Media Management lernst. Werbetreibende können nur maximal acht Basisereignisse und benutzerdefinierte Conversions einrichten, was einen erheblichen Unterschied darstellt.

Wenn diese Änderungen in Kraft treten, werden Werbetreibende zweifellos ihre Herangehensweise an das Facebook-Pixel überdenken müssen. In diesem Artikel gehen wir auf bestimmte Einschränkungen und Änderungen ein, die es zu beachten gilt.

Der Wert eines Facebook-Pixels aus Unternehmenssicht

Die Analyse der Verkehrsdaten auf deiner Website und die Entwicklung einer Marketingstrategie kann eine langwierige und mühsame Angelegenheit sein.

Eine effektive Marketingstrategie basiert auf der Fähigkeit, die Ergebnisse deiner Werbekampagnen zu kommunizieren und die Reaktionen und das Verhalten der Verbraucher zu überprüfen.

Wenn dieser Prozess jedoch mit einer Software wie dem Facebook Pixel automatisiert wird, wird es für Unternehmen viel einfacher, ihre Verfahren zu verbessern.

Mit dem Facebook Pixel bekommst du ein besseres Verständnis für deine aktuelle und potenzielle Zielgruppe. Erhalte mehr Facebook Likesund werde zum Influencer. Wenn du Browsing- und Kaufaktivitäten feststellst, liefert dir das Facebook-Pixel weitere Informationen.

Einrichtung des Facebook Pixels

Was ist ein Facebook Pixel

Jetzt, da du weißt, was du tracken kannst und warum du es willst, ist es an der Zeit, dein Facebook-Pixel zu erstellen und auf deiner Website einzusetzen.

Erstelle zuerst ein Facebook-Pixel.

Geh in deinem Event-Manager auf Facebook in das linke Menü und wähle Datenquellen aus, um dich damit zu verbinden, dann Web. Um fortzufahren-

  1. Klicke auf Get Started.
  2. Klicke auf Verbinden, nachdem du Facebook Pixel ausgewählt hast.
  3. Klicke auf Weiter, nachdem du deinem Pixel einen Namen gegeben und die URL deiner Website eingegeben hast.

Denke immer daran, dass du mit dem Ereignismanager beim Benennen des Pixels nur einen pro Anzeigenkonto bekommst. Wenn du mehr Engagement auf deinem Profil hast, bist du ein Influencer.

Der Name sollte dein Unternehmen und nicht eine bestimmte Kampagne widerspiegeln.

Du kannst den Facebook Business Manager nutzen, um mehr als einen Pixel pro Anzeigenkonto zu verwenden, wenn du das möchtest.

Wie kannst du Personen mit dem Facebook-Pixel ansprechen?

Wenn wir es technisch ausdrücken wollen, führt der Code überhaupt kein Targeting durch. Vielmehr dient er als Grundlage, um zu bestimmen, wer angesprochen werden soll.

Du entscheidest, welche demografischen Gruppen Facebook ansprechen soll.

Du kannst in deinem Facebook Business Manager “Custom Audiences” einrichten, deren Einschränkungen von einfach bis anspruchsvoll reichen.

Nehmen wir an, du verkaufst modische Artikel, wie zum Beispiel Sonnenbrillen. Mit dem Facebook-Pixel kannst du alle Facebook-Nutzer verfolgen, die deine Sonnenbrille angesehen haben, und auch, wann sie sie angesehen haben. 

So könntest du zum Beispiel eine Custom Audience aus Personen erstellen, die in den letzten 30 Tagen die “Sonnenbrillen”-Seiten deiner Website besucht haben.

Du kannst Facebook-Werbeanzeigen auch nutzen, um Nutzer/innen anzusprechen, die bereits einen Kauf getätigt haben. Zum Beispiel könntest du Kunden einen Rabattgutschein für ihren nächsten Einkauf anbieten. Erhalte mehr Aufmerksamkeit auf deinem Facebook-Konto und mache deine Karriere besser.

Eine URL-Regel für eine Post-Conversion-Seite, wie z.B. eine Dankeseite, ist eine Möglichkeit, dies zu erreichen.

In umgekehrter Richtung kannst du eine Gruppe von Kunden erstellen, die deinen Laden besucht haben, aber nicht auf die Dankeseite gelangt sind.